Verantwortung für Mensch und Natur
Die Bauerfeind AG engagiert sich ganzheitlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur.
Verwaltungsgebäude in ökologischer Bauweise
Bei der Planung des am 18. September 2004 eingeweihten Verwaltungsgebäudes der Firmenzentrale Zeulenroda-Triebes standen nicht nur funktionale und ästhetische Aspekte im Vordergrund. Der 57 Meter hohe Tower steht für eine ökologische und damit Umwelt und Ressourcen schonende Bauweise. Die nach Süden gewandte Fassade des Towers besteht komplett aus Photovoltaikelementen, die eine Fläche von 300 Quadratmetern einnehmen und eine Leistung von 34 kWp ermöglichen.
Ein Außenluftansaugturm dient dazu, dass die angesaugte Frischluft durch das Erdreich im Sommer gekühlt und im Winter gewärmt werden kann. In der Lüftungsanlage ist der Energieverbrauch damit nur noch halb so hoch. In die Betondecken sind wasserführende Rohre integriert, mit deren Hilfe eine nächtliche Rückkühlung ermöglicht wird. Unter Ausnutzung dieser Technik wird so in der warmen Jahreszeit die gespeicherte Wärme über die Rohre wieder abgeführt. In der kühlen Jahreszeit tragen die Decken als wärmeabgebende Flächen zu einer Grundlastbeheizung bei.
Eine weitere Besonderheit des Neubaus ist die klimaaktive Doppelglasfassade an der Ostseite. Alle Fenster können geöffnet werden, die zweite Reihe Glaselemente davor dient als Windschutz. Der Zwischenraum bietet die Möglichkeit, ihn bewusst als Klimapuffer einsetzen zu können. Dafür sind in der zweiten Fassade Lüftungsjalousien angebracht, die sowohl für eine Wärmeabfuhr im Sommer als auch zur Wärmepufferung im Winter dienen.
Photovoltaik
Erstes klimaneutrales Betriebsrestaurant in Deutschland
Am 21.01.2009 wurde das ARAMARK-Betriebsrestaurant der Bauerfeind AG in Zeulenroda nach dem anerkannten Zertifizierungssystem „Stop Climate Change (SCC)“ zertifiziert und ist damit das erste klimaneutrale Betriebsrestaurant in Deutschland.
Ziel des anerkannten Zertifizierungssystems „Stop Climate Change“ ist, den Ausstoß von Kohlendioxid dauerhaft zu mindern. Dazu wurden im ersten Schritt in einer Basisstudie die CO2-Emissionen der Betriebskantine von Bauerfeind in Zeulenroda erfasst und bilanziert. Im zweiten Schritt wird versucht, die in der Studie aufgezeigten Reduktionspotenziale der CO2-Emissionen zu erschließen:
- So wurden beispielsweise in der Bauerfeind Betriebskantine zwei alte Tiefkühlschränke gegen moderne, energieeffiziente Modelle ausgetauscht.
- Das Reinigungsmittel der Geschirrspülmaschine ist biologisch abbaubar.
- Zum Speisenplan gehören Bio-Lebensmittel und der Küchenchef setzt zunehmend Produkte aus nachhaltiger Herstellung ein.
- Zum Engagement gehört übrigens auch, dass in den Sommermonaten die Mitarbeiter aus Zeulenroda mit dem Rad zur Arbeit kommen.
Unvermeidbarer CO2-Ausstoß durch das Betriebsrestaurant wird erfasst und durch Investitionen in Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Durch Vor-Ort-Audits wird die Einhaltung der Standards regelmäßig überprüft.





