Bauerfeind AG


Planspiel „Jugend denkt Zukunft“

Bauerfeind sucht zusammen mit Gymnasiasten innovative Ideen für die Region Ostthüringen, 18.06.2008

25 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Zeulenroda sind ab 30. Juni für eine Woche zu Gast bei Bauerfeind. Die Elft- und Zwölftklässler machen mit bei Jugend denkt Zukunft: Sie suchen nach innovativen Visionen für die Region Ostthüringen 2020. Wie ändert sich unsere Lebens- und Arbeitswelt? Wie sieht die Region in Zukunft aus? Was muss getan werden, damit sie für Arbeitskräfte und Unternehmer attraktiver wird?

Während der fünf Tage durchlaufen die Jugendlichen einen exemplarischen Innovationsprozess. Moderatorin Claudia Serwill, die das Spiel methodisch und inhaltlich begleitet, macht die Jugendlichen mit gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends bekannt. Außerdem lernen die Teilnehmer des Planspiels das Unternehmen Bauerfeind kennen. Mit diesem Wissen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Zukunftswerkstätten kreative Ideen für Zeulenroda-Triebes und die Region Ostthüringen im Jahr 2020. Dabei diskutieren die Jugendlichen auch, inwieweit ihre Vorschläge den realistischen Marktbedingungen standhalten. Sie überlegen, wie sie konkret umgesetzt, finanziert und vermarktet werden könnten. Im „Zukunftsspiel“ simulieren die Projektteilnehmer die Realität: Als Unternehmer stellen sie ihre neuen Ideen, Produkte oder ihre Dienstleistung vor, als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie diese Innovationen kritisch. Ihre Ergebnisse präsentieren die Gymnasiasten am Ende der Woche vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Unternehmensmitarbeitern, Lehrern und Eltern.

Das Innovationsspiel
Jugend denkt Zukunft ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Bei dem Projekt engagieren sich Unternehmen als Paten für Schulen und begleiten das jeweilige Innovationsspiel. In Thüringen hat Ministerpräsident Dieter Althaus die Schirmherrschaft für das Innovationsspiel übernommen.

Der Startschuss für Jugend denkt Zukunft, einem Produkt des Beratungsunternehmens IFOK GmbH, fiel im September 2004 im Rhein-Neckar-Dreieck. Seitdem haben Unternehmen rund 450 Patenschaften für Schulen übernommen.
Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft zum offiziellen Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt.

Nach Abschluss eines Planspiels besteht die Möglichkeit, die Ideen der teilnehmenden Klassen von einer Jury, die sich aus Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern zusammensetzt, bewerten zu lassen und in einen regionalen und bundesweiten Ergebniswettbewerb einzubringen. Die zweite bundesweite Prämierung mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen
gab es im Dezember 2007 in Berlin.


Weitere Informationen zu Jugend denkt Zukunft:

www.jugend-denkt-zukunft.de

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