Bauerfeind AG


Planspiel „Jugend denkt Zukunft“

Lernen für das Leben nach der Schule, 01.07.2008

Kritik- und Phantasiephase standen heute im 11. Geschoss des Towers der Bauerfeind AG auf dem Programm. 25 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Zeulenroda wollen hier bis Freitag in dem Planspiel "Jugend denkt Zukunft" innovative Ideen für die Region Ostthüringen im Jahr 2020 finden. Nach der Analyse der Lebens- und Wirtschaftsbedingungen konnten die Schüler heute ihrer Phantasie freien Lauf lassen und auch die ungewöhnlichsten Ideen zusammentragen, die dann von ihren Mitschülern kritisch bewertet wurden. In dem Zukunftsspiel simulieren die Schüler den Unternehmensalltag und das Umsetzen einer neuen Idee oder das Vorstellen neuer Produkte und Dienstleistungen. Als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie diese Innovation in den nächsten Tagen.

Moderatorin Claudia Serwill, die das Projekt methodisch und inhaltlich begleitet, ist mit dem bisherigen Verlauf des Planspiels zufrieden: „Alle Schüler sind sehr engagiert und vor allem fit, wenn es darum geht ihre Ergebnisse zu präsentieren. Das ist nicht immer so.“ Auch die Schüler freuen sich über den gelungenen Start des Projektes. Dabei stellten sie fest, dass die Unternehmens- und Arbeitswelt von Bauerfeind nicht so ist, wie sie es sich vorgestellt haben. „Die Möglichkeiten hier zu arbeiten sind so unterschiedlich. Ich wusste nicht, dass es noch viele andere Bereiche neben der Produktion im Unternehmen gibt“, meint Victoria Hartmann. Die 17-jährige freut sich besonders darauf, Zukunftskonzepte zu entwickeln, dabei neue Präsentationstechniken zu erlernen und auch das Thüringer Unternehmen besser kennenzulernen. Am Mittwoch erhalten die Gymnasiasten einen Einblick in die Strukturen und Arbeitsweisen bei Bauerfeind.

Bereits während der Kreativphase wollen einige Schüler in der Gruppe ihre Mitschüler von ihren Ideen – Innovationen zu Leben, Bildung und Freizeit in der Region, aber auch zu wirtschaftlichen Konzepten – überzeugen. Die kritische Auseinandersetzung mit den Ideen ist Teil des Projektes, denn letztlich müssen die Vorschläge den realen Marktbedingungen standhalten.

Am Ende der Woche stellen die Schüler in einer großen Präsentation ihre Ergebnisse vor. Am Freitag stehen sie im Bio-Seehotel Zeulenroda Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Unternehmensmitarbeitern Rede und Antwort.

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