Bauerfeind AG


Olympische Sommerspiele 2008

Erfolgsrezept Dauerlächeln, 11.08.2008

Gute Stimmung in der deutschen Mannschaft: Sascha Klein und Patrick Hausding holten am Montag Silber im Synchronspringen vom 10-Meter-Turm. Ihre Kolleginnen Ditte Kotzian und Heike Fischer verrieten in der Pressekonferenz, wie sie am Vortag das erste Edelmetall für Deutschland erkämpften. Und Degenfechterin Imke Duplitzer schaute vor ihrem Wettkampf noch einmal in der Service-Station vorbei.

Ditte Kotzian und Heike Fischer lächelten und lächelten. Ihr sympathisches Dauergrinsen war dann auch prompt Thema für die Journalisten. „Ja, das war schon ein Mittel zum Erfolg“, verriet Heike Fischer. „Das Lächeln von Ditte ist auf mich übergesprungen. Ich war am Anfang doch ziemlich nervös.“ Ditte Kotzian hatte bei ihren dritten Olympischen Spielen von Anfang an auf Lockerheit gesetzt. Die 29-Jährige, die sportlich eigentlich nur bis zum Ende der Spiele geplant hat, fühlt sich derzeit so wohl, dass wieder alles offen ist. „Ich springe besser als die Jahre zuvor“, sagte die Berlinerin, die noch im Einzelwettbewerb antritt.

Dagegen weiß Degenfechterin Imke Duplitzer genau, was sie nach ihren vierten Olympischen Spielen macht. Die gebürtige Karlsruherin – bekannt für ihre Lockerheit und ihre direkte Art – liebäugelt in Peking mit einer Medaille. „Danach werde ich wohl in Altersteilzeit gehen“, erzählte die 33-Jährige lächelnd bei einem Besuch in der orthopädietechnischen Service-Station von Bauerfeind. Das bedeutet: Ganz aufhören wird sie nicht und der Mannschaft noch zur Verfügung stehen. Neue Aufgaben warten aber schon.

Imke Duplitzer kam jedoch nicht ohne Grund in das Deutsche Haus. Für ihre wohl letzten olympischen Gefechte benötigte sie noch neue Einlagen für die Wettkampfschuhe. Joachim Böckelmann und Katja Speth vom Bauerfeind Versorgungsteam setzten das Fußdruckmesssystem MediLogic® ein, nahmen Maß, analysierten den Fußabdruck der Sportlerin und legten dann die Struktur der Einlage mit den korrigierenden Elementen fest. Anschließend verschwand Joachim Böckelmann im Bad – um die hier installierte Schleifmaschine zu betätigen und die Einlagenrohlinge so lange zu bearbeiten, bis sie perfekt passten. „Nicht schlecht“, staunte Imke Duplitzer einen Moment sprachlos und taufte Joachim Böckelmann dann gewohnt keck kurzerhand „Leonardo da Vinci der Schleifmaschine“.

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