Bauerfeind AG


Olympische Sommerspiele 2008

Wenn Druck und Anspannung weichen, 14.08.2008

Sobald der Wettkampf beendet ist, weichen bei den Olympioniken Anspannung und Druck: Die Gewinner realisieren, was sie geleistet haben. Die Enttäuschten versuchen, ihre Niederlage zu verarbeiten. Die Zeit bis zum Abflug nutzen die Athleten, um zu feiern, Wettkämpfe und Sehenswürdigkeiten anzuschauen oder aber die Bauerfeind Service-Station aufzusuchen. Es gibt auch Sportler, die wollen eher wieder heim.

Per Mail, telefonisch oder persönlich informieren die Rückreisewilligen Andreas Sikora über ihre Wünsche. Der Produktmanager „Sport live“ bei Dertour hat seinen Schalter im Deutschen Haus gleich hinter dem Eingang. Natürlich darf kein Athlet einfach so früher oder später als geplant abreisen. „Wir fragen, ob das mit der Mannschaftsleitung abgesprochen ist und prüfen dann die Verfügbarkeit von Flügen“, erklärt Andreas Sikora den Ablauf. Zum Umbuchen der Flüge wendet sich der Dertour-Mitarbeiter dann einfach nach rechts zu Renate Stadler von Lufthansa, die gleich nebenan sitzt. Beide Unternehmen sind Co Partner Deutschland und bieten, genau wie Bauerfeind mit der orthopädietechnischen Service-Station, den deutschen Olympioniken besonderen Service vor Ort.

Etwa 80 Umbuchungen hat Andreas Sikora bisher vorgenommen. „Die meisten davon wollten früher zurück als ursprünglich geplant“, sagt er und erklärt, die Zahl sei normal, erfahrungsgemäß ginge es in der zweiten Olympia-Woche noch hektischer zu. Umbuchen bedeutet nämlich auch, dass Dertour die Transfers zum Flughafen neu organisieren muss und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die Bettenbelegung im Olympischen Dorf nicht aus den Augen verlieren darf.

Hauptabreisetag ist und bleibt aber der 25. August. Gleich vier Lufthansa-Maschinen, überwiegend besetzt mit Mitgliedern der deutschen Mannschaft, verlassen dann Peking in Richtung Heimat. In einem der Flieger werden mit Wildwasser-Kanute Alexander Grimm und Florett-Fechter Benjamin Kleibrink zumindest schon einmal zwei Goldmedaillen-Gewinner sitzen. Beide hatten ihre Rückreise von Beginn an so geplant und wollen ihre Zeit in der chinesischen Hauptstadt bis zum Abflug genießen.
Keinen einzigen Gedanken an ihre Heimreise verschwenden die Männer der Handball-Nationalmannschaft. Nach ihrem Sieg heute Morgen gegen die Auswahl Ägyptens schauten die Schützlinge von Heiner Brandt gut gelaunt in der Bauerfeind Service-Station vorbei, um sich Bandagen, Einlagen und auch Kompressionsstrümpfe anmessen zu lassen. Die Spieler entspannten bei Tischtennis und Zeitungslektüre und verfolgten am Fernsehgerät die anderen Wettkämpfe.

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