Deutsche Handballnationalmannschaften
Zur Olympia-Vorbereitung gehören auch Kompressionsstrümpfe, 18.06.2008
„Bitte Beine frei machen“, hieß es für die Herren der Handballnationalmannschaft am Ende einer Konditionstrainings-Einheit in Köln. Das Versorgungs-Team der Bauerfeind AG nutzte Mitte Juni den Lehrgang des Teams, um den Spielern medizinische Kompressionsstrümpfe anzumessen.
Gut zwei Monate vor dem Olympischen Turnier in Peking gaben sich die Spieler um Trainer Heiner Brand gelöst – und interessiert an dem Angebot von Bauerfeind.
„Sind die Strümpfe nur zum Fliegen“, fragte Johannes Bitter, der als einer der ersten nach der Konditionseinheit in den kleinen „Vermessungsraum“ kam. Der Torhüter des HSV Hamburg kennt sich offensichtlich aus mit dem Thema Kompressionsstrümpfe im Sport. Er suchte auch welche zum Tragen nach Training und Wettkampf. Joachim Böckelmann, Leiter Medical Technical Support und seine Kollegin Katja Speth statten den Torhüter mit VenoTrain Soft und VenoTrain Champion aus.
Außenspieler Christian Sprenger informierte sich über die Wirkung der Kompressionsstrümpfe und erfuhr, dass sie der gefürchteten Reisethrombose vorbeugen. Er nahm zufrieden zur Kenntnis, dass dank der Kompressionsstrümpfe die Beine im Flugzeug nicht so schwer werden, weniger schmerzen und die Athleten somit rasch wieder ins Training einsteigen können. Gemeinsam mit Oliver Roggisch und Andrej Klimovets diskutierte der 25-jährige Außenspieler dann noch über die Strumpffarben: Caramel, Weiß, Terra, Graphit und Marine stehen unter anderem zur Wahl – aber die Männer entschieden sich klassisch für Schwarz.
Kurz vor dem Abendessen kamen noch ein paar „Nachzügler“. Die Youngsters der Mannschaft, Uwe Gensheimer, Martin Strobel und Sven-Sören Christophersen, wurden im letzten Schwung vermessen. Nach 2 ½ Stunden waren Beinlängen- und -umfänge aller 25 Lehrgangs-Teilnehmer notiert. Und natürlich fliegen auch Nationaltrainer Heiner Brand und Delegationsleiter Horst „Hotti“ Bredemeier in Kompressionsstrümpfen nach Peking.
Ginge es nach „Handball-Deutschland“ kämpft sich das Team dort bin ins Finale und holt Gold. Das Interesse an der Sportart ist ungebrochen. „Die Euphorie der Heim-WM 2007 wirkt immer noch nach“, bestätigte Teamkoordinator Tom Schneider.
Damen trainieren in Tauberbischofsheim
Hohe Erwartungen werden auch an die Damen gestellt. Erstmals seit 1996 sind wieder deutsche Handballerinnen bei Olympischen Spielen dabei – und die WM-Dritten zählen zu den Medaillenanwärterinnen. Ihre Bauerfeind Kompressionsstrümpfe erhalten die Spielerinnen um Trainer Armin Emrich Ende Juni während eines Vorbereitungslehrgangs in Tauberbischofsheim.
