Olympische Sommerspiele 2008
Bauerfeind versorgte deutsche Athleten vor Ort, 25.08.2008
Bis weit nach Mitternacht herrschte am letzten Tag, an dem das Deutsche Haus in Peking geöffnet hatte, Betrieb in der Bauerfeind Service-Station: Zahlreiche Athleten nutzten die allerletzte Möglichkeit zur Fußdruckmessung oder holten ihre orthopädischen Einlagen ab. Die Arbeit des Versorgungsteams war bei diesen Spielen gefragter denn je.
Insgesamt über 100 Mal hat das Bauerfeind Team – das natürlich im Falle eines Falles auch für die Mannschaft des Deutschen Hauses da war – geholfen. Hinzu kommen die physiotherapeutischen Behandlungen. Zum Vergleich: Vor vier Jahren in Athen waren es insgesamt über 80 Fälle. Am häufigsten benötigt wurden in Peking neben Bandagen für Training und Wettkampf vor allem orthopädische Einlagen, die gleich vor Ort gefertigt werden konnten. An das Geräusch der Schleifmaschine hatten sich die Nachbarn der Bauerfeind Station schnell gewöhnt. Wer eine Lymphdrainage, funktionelle Verbände oder eine Massage benötigte, war bei Heinz Marnette in besten Händen. Der Sportphysiotherapeut, der für den Deutschen Ringerbund arbeitet, verstärkte das Bauerfeind Team nach einer Woche. Außerdem kam die Nähmaschine zum Einsatz, sei es für spezielle Anfertigungen in der Sportlerversorgung oder um rasch ein Trikot zu reparieren oder eine Hose umzunähen. Diese Flexibilität und Hilfsbereitschaft wurde sowohl von den Athleten als auch den Mitarbeitern im Deutschen Haus geschätzt: Das Versorgungsteam konnte schließlich auch mit Wundreiniger, Blasenpflaster oder Heilsalbe dienen. Und die Olympioniken kamen gern auch einfach so bei Bauerfeind vorbei – sei es zum Tischtennis spielen, Fernsehen, einfach nur zum Plaudern oder um ihre Medaillen zu zeigen.
Eine Spezialanfertigung bekam Handballerin Nadine Härdter, die sich im ersten Gruppenspiel am Ellenbogen verletzt hatte. Benötigt wurde ein Produkt, das eine vollständige Streckung des Ellenbogens verhinderte, aber trotzdem einen Wurf ermöglichte und dabei nicht störte. Eine Orthese, also der Einsatz von Schienen und harten Materialien, war nicht möglich, denn diese sind im Wettkampfspiel nicht zugelassen. Joachim Böckelmann, Leiter Medical Technical Support bei Bauerfeind, und seine Kollegin Katja Speth kombinierten die Ellenbogenbandage EpiTrain® mit einem Gurtsystem als Streckhemmung. Die Gurte wurden direkt an die Bandage genäht. Ergebnis: Nadine Härdter konnte während der letzten Begegnungen wieder spielen.
Für das meiste Aufsehen sorgte die Versorgung von Waldemar Hartmann. Der ARD-Moderator, der in Peking „Waldi und Harry“ zusammen mit Harald Schmidt aufzeichnete, war mit dem linken Fuß umgeknickt und erhielt als Sofortmaßnahme eine AirLoc® von Bauerfeind.
Internationale Gäste empfing das Versorgungsteam beim Bauerfeind Ärzteabend. Neben Ärzten und Physiotherapeuten der deutschen Mannschaft folgten viele Mitglieder der medizinischen Kommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) der Einladung ins Deutsche Haus. Sie interessierte, wo und wie der orthopädietechnische Service funktionierte und welche Produkte und Messtechniken benötigt wurden. Klaus Eder, Leitender Physiotherapeut in der deutschen Mannschaft, dankte dem Versorgungsteam für die verlässliche Zusammenarbeit. Er erinnerte daran, dass sich das Sportengagement des Hilfsmittelherstellers nicht allein auf die Olympischen Spiele beschränke: Die deutschen Athleten werden von Bauerfeind auch zwischen den Spielen versorgt.
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