Planspiel "Jugend denkt Zukunft"
Frische Ideen für die Region, 04.07.2008
Zeulenroda als Begegnungszentrum für Jung und Alt, als Tourismusmagnet durch Belebung der Talsperre und mit Bauerfeind als sportmedizinischem Mittelpunkt der Region. So sehen 25 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, Teilnehmer des Planspiels "Jugend denkt Zukunft", die Region Ostthüringen im Jahr 2020. Ihre Ideen präsentierten die Schüler am 4. Juli 2008 im Bio-Seehotel Zeulenroda in einem offiziellen Rahmen.
Im Planspiel "Jugend denkt Zukunft" entwickelten die Gymnasiasten in den vergangenen Tagen neue Konzepte, um den Standort Ostthüringen attraktiver zu gestalten. Darin geht es neben den Angeboten zur Freizeitgestaltung auch um die Attraktivität der Region für Unternehmen. In einer Simulation schlüpften die Schüler dann in verschiedene Rollen und prüften als Pressevertreter, Forschungsinstitut oder Bürgerinitiative, inwieweit ihre Vorschläge den realistischen Marktbedingungen standhalten. Zudem mussten sie überlegen, wie ihre Ideen konkret umgesetzt, finanziert und vermarktet werden könnten. Das Projekt wurde von dem bundesweit tätigen Beratungsunternehmen IFOK GmbH entwickelt und lebt von der Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen. Bei dem Planspiel engagieren sich Unternehmen als Paten für die Schulen und fördern das jeweilige Innovationsspiel. In Thüringen steht das Projekt unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dieter Althaus.
Die Ergebnisse des Planspiels präsentierten die Schüler heute offiziell im Bio-Seehotel hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Prof. Hans B. Bauerfeind, Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG, begrüßte die Jugendlichen und Gäste und sagte mit Blick auf das Engagement der Schüler: „Sie sind die Menschen, mit denen wir in Zukunft zusammenarbeiten wollen und werden.“ Prof. Dr. Christian C. Juckenack, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, sprach in seinem Grußwort über die Verbindung von Schule und Wirtschaft: „Schwimmen lernt man im Wasser, nicht auf der Schulbank.“ Er hob dabei die Projektpatenschaft der Bauerfeind AG hervor: Es sei erfreulich, dass Bauerfeind die Verantwortung für die Entwicklung der Region einmal in die Hände von Schülern gegeben habe.
„Hier lief alles auf sehr hohem Niveau“, freut sich die Moderatorin des Planspiels, Claudia Serwill. „Die Ideen der Schüler sind zwar noch nicht bis ins Detail ausgereift, aber die gemeinsame Erarbeitung von Konzepten und die kritische Bewertung; dies hat die Gruppe und jeden einzelnen vorangebracht.“
Die Elft- und Zwölftklässler lernten in dieser Woche auch das Unternehmen Bauerfeind mit seinen Logistik- und Produktionsbereichen kennen und erhielten Einblick in die kaufmännischen Strukturen. Besonders freuten sich die angehenden Abiturienten über ein Bewerbungstraining, das Susanne Ehrhardt, Mitarbeiterin der Personalabteilung bei Bauerfeind, durchführte. Anregungen für die Berufswahl holten sich die Gymnasiasten auch beim Treffen mit ehemaligen Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums, die heute erfolgreich entweder als Spezialisten oder Führungskräfte im Unternehmen tätig sind.
Projektbegleiterin Serwill ist sich sicher, dass jeder Schüler etwas aus der Aktion mitnimmt: „Viele Schüler haben sich im Laufe der Woche positiv verändert. Sie sind sicherer geworden, vor allem beim Präsentieren ihrer Ideen.“
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Zeulenroda-Triebes, 4. Juli 2008
Kontakt:
Anita Fricke
Unternehmenskommunikation
Bauerfeind AG
Triebeser Straße 16
07937 Zeulenroda-Triebes
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Fax +49 (0)36628-66-12 06
