Bauerfeind AG

Ein Paar Sportfräseinlagen Mountain Bike begleiteten Karl Graf bei seiner Radtour von Goch nach Marrakesch

„Leben ist einfach bewegen.“, 30.09.2009

Diese Lebensphilosophie treibt Karl Graf, Extremsportler aus Goch, immer wieder zu Fuß oder mit dem Fahrrad raus in die Welt. Diesmal bestritt er in 25 Tagen die Strecke Goch – Marrakesch, ca. 3500 km, mit seinem Fahrrad. „Ich musste teilweise ohne Rast fahren, um meine Tagesstrecken zu schaffen und abends bei den Herbergen anzukommen“, so der fast 59 Jahre alte Sportler.

Um so wenig Gewicht wie möglich tragen zu müssen, begleitete den Extramsportler nur das nötigste Gepäck in einem Rucksack. Trotzdem ließ er seine Sportschuhe mit einem Paar Sportfräseinlagen Mountain Bike von Bauerfeind versehen. „Sie stützen die Füße und verhindern ein Einschlafen dieser. Die langsamer eintretende Ermüdung ist eine echte Leistungsunterstützung für mich. Außerdem ermöglicht die gute Passform der Einlagen ein Tragen in fast allen Sportschuhen.“ Für Karl Graf sind sportspezifische Einlagen von Bauerfeind sehr wichtig bei seinen Touren geworden. Für individuelle Beratung und Anpassung vertraut der Sportler auf das Ortho-Team Mönks + Scheer in Goch.

Auch wenn der Extremsportler in Marrakesch nicht besonders in der Menschenmenge bei seiner Ankunft auffiel, beeindruckten ihn die besondere Atmosphäre der Stadt und die Gastfreundlichkeit der Marokkaner. Bei seinem Ausflug zum Gipfel des Atlasgebirges wurde Karl Graf von den Berbern beherbergt und offenbart: „Die bescheidene Lebensweise ist beeindruckend“. Beim Blick vom schneebedeckten Gipfel auf die Wüste war der Moment da, an dem der Extremsportler fühlte, dass er angekommen war.

Nach einer Woche Entspannungsurlaub im Hotel zusammen mit seiner Frau ging es dann per Flugzeug zurück nach Hause. Dort wartet sein Job auf ihn – Karl Graf ist Gas-Wasser-Monteur bei den Stadtwerken. Für seine Touren plant er den gesamten Jahresurlaub ein und am Wochenende trainiert er.

Nachdem seine Achillessehnenverletzung durch eine OP behandelt wurde und nun komplett verheilt ist, soll es wieder verstärkt mit dem Laufen losgehen. Für das nächste Jahr ist zwar noch nichts Konkretes geplant, „aber ein Ultramarathon – das wäre doch was“, so Karl Graf. Mit dem Laufen begann er 1994, nachdem er das Rauchen aufgegeben hat. 1995 folgte dann der erste Marathon, der den Drang nach mehr in ihm weckte. Und ihn immer mehr zu dem Standpunkt brachte, „wenn’s weh tut, ist es gut“.

In seinem Buch „Nur der Wille zählt“, das im Dezember erscheint, spricht der Extremsportler im Zusammenhang mit seinen drei Reisen nach Santiago de Compostela über die Leistungsfähigkeit, die der Wille erzeugen kann. Drei Jahre lang kämpfte er sich unter Schmerzen immer wieder auf anderen Wegen zu Fuß nach Santiago de Compostela und bezwang so innere Hemmnisse. Auch das französische Fernsehen berichtete über den „verrückten Allemand“.

(Zeichen 2.750)

Karl Graf
Goch, im Oktober 2009

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